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Lil Picard | NO!art involvement INDEX
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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

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FOUNDATION

NO!manipulation

 
Portrait Lil Picard

LIL PICARD, geboren 1899 in Landau, Pfalz. 1919 Umzug nach Berlin. Seit 1926 Kunstkritikerin und Korrespondentin für deutsche und amerikanische Kunstmagazine und Zeitungen. Emigrierte 1937 in die freie Welt. Studierte von 1944 bis 1948 Malerei an der Art Students League in New York. Erstes Happening 1964. Es folgen weitere Happenings und Performances. Seit 1976 Mitwirkung in verschiedenen Filmen, u.a. Rosa von Praunheims "Underground and Emigrants". Gestorben 1994 in New York.  WIKIPEDIA

1970  JA- & NEIN-GEDANKEN | Essay
1978  RETROSPEKTIVE | Neuer Berliner Kunstverein, Berlin.
1988  NO!art-Anthologie | Edition Hundertmark, Köln
1995  NO! | Neue Gesellschaft für bildende Kunst, Berlin
2001  NO!art AND THE AESTHETICS OF DOOM | Block Museum, Evanston, IL
2002  NO!art AND THE AESTHETICS OF DOOM | UI Museum of Art, Iowa City, IA
2010  LIL PICARD AND COUNTERCULTURE NEW YORK | Grey Art Gallery,
          New York

2011  A PEEK INTO NEW YORK COUNTERCULTURE VIA LIL PICARD
          University of Iowa

NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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