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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

STUETZPUNKT
FOUNDATION

NO!manipulation

 
Portrait Martin Levitt 2005

MARTIN LEVITT, geboren 1926 in New York. Entstammt einer russischen Emigrantenfamilie, die sich schon früh im Kunst- und Designbereich engagierte. Kämpfte als Soldat im II. Weltkrieg in der US-Armee und 1948 in der israelischen Armee. Seit 1949 in der Art Students Leage in New York. Arbeitet als Künstler, Designer und Lehrer in Vermont (USA). Er starb am 1. November 2017 in Burlington/Vermont..

2006  SAVING BORIS...FROM HIS ENEMY | Letter, Essex Junction /VT
2004  NO!art MEDALLION für DIETMAR KIRVES | Essex Junction /VT
2003  NO!art IN BUCHENWALD
          Boris Lurie: Geschriebigtes/Gedichtigtes, Katalogbuch, Stuttgart
          Beiträge:   Cheyenne Bitware   Boris Lurie NO
1999  BRIEF an CARL MAI

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Boris Lurie am 10. Februar 2000 für seinen Freund Martin Levitt:

Lieb´ Brother Martin!
Ich habe letzter Jahre ...
gerade diesem Tage — ?
dir meine Mutter, zur Aufbewahrung
in deine Zelle, hingesetzt
hineingesetzt —

Was hast du denn mit ihr gemacht?

Jetzt hab´ ich 17 Millions U.S.-Dollars
18 ist meine Glückszahl
darf ich denn sie nicht jetzt herausholen?
bist doch mein Freund.

Publiziert in: NO!art in Buchenwald. Boris Lurie: Geschriebigtes / Gedichtigtes, Stuttgart 2003

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NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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