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Sam Goodman | NO!art co-founder INDEX
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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

STUETZPUNKT
FOUNDATION

NO!manipulation

 
Portrait Sam Goodman

SAM GOODMAN, geboren 1919 in Toronto. Dort begründete er 1937 die Experimental Art Group. Zog 1947 nach New York und bildete 1959 zusammen mit Boris Lurie und Stanley Fisher die March Group, aus der später die NO!art-Bewegung hervorging. | Gestorben 1967.

1960  VULGAR SHOW | March Galerie, New York
1961  INVOLVEMENT SHOW | March Galerie, New York
          DOOM SHOW | March Galerie, New York
          FLOAT and MASKS/CAR EVENT | New York
1962  GOODMAN & LURIE | Galerie Schwarz, Mailand
          DOOM SHOW (mit Boris Lurie) | Gallery La Salita, Rom
1963  NO SHOW | Getrude Stein Galerie, New York
1964  AMERICAN WAY of DEATH mit Dorothy Gillespie | Champagne Galerie,
          New York

          NO SCULPTURE [Shit show] | Getrude Stein Gallery, New York
1988  NO!art-Anthologie | Edition Hundertmark, Köln
2002  NO!art AND THE AESTHETICS OF DOOM | Museum of Art, Iowa City/ IA
2001  NO!art AND THE AESTHETICS OF DOOM | Block Museum, Evanston/IL
2018  DIE KUNST DER 68er | Ludwig Forum, Aachen

NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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