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Esther Morgenstern Gilman | NO!art involvement INDEX
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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

STUETZPUNKT
FOUNDATION

NO!manipulation

 
Portrait Esther Morgenstern Gilman

ESTHER MORGENSTERN GILMAN, geboren 1922 in Cleveland, Ohio. 1940 - 44 Studium an der Cleveland School of Art und an den Universitäten in Michigan und Wisconsin. 1944 Umzug nach New York. Weitere Studien der Malerei an der Art Students League und Beschäftigung mit Modern Dance. Seit 1950 Mitglied einer Gruppe links-katholischer Intellektueller. Seit 1960 Illustrierung mehrer Kinderbücher. Bühnenbilder für verschiedene Theater, u.a. für das Open Theatre. | 1989 gestorben in New York.

1961  INVOLVEMENT SHOW | March Gallery, New York
1963  NO show | Gallery Gertrude Stein, New York
1988  NO!art-Anthologie | Edition Hundertmark, Köln
1995  NO!art | Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin
2004  NO!art IN BUCHENWALD | Boris Lurie: Geschriebigtes ...,
          Katalogbuch, Stuttgart

          Beitrag:   Christ in a Mousetrap

NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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