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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

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FOUNDATION

NO!manipulation

 
Portrait Ronaldo Brunet

RONALDO BRUNET, geboren 1932 in Valparaiso (Chile). — Studierte Film und Fotografie an der Katholischen Universität in Santiago. — Kam 1960 nach New York und entwickelte dort spezielle Filmeffekte. — Beiträge zu verschiedenen Foto- und Film-Ausstellungen: Symposium on Special Effects, Pratt Institute, New York, 1970, Color Film of Painters, Museum of Modern Art, New York, 1971, Photography.of Mexico-Yucatan, Hirsch Photo Galerie,.New York, 1990. — One Man Show: Kenneth Winslow Galerie, New York, 1998, Franelli-Show at O.K. Harris Galerie, New York, 1998. Lebt in New York.

2003  NO!art IN BUCHENWALD | Boris Lurie: Geschriebigtes-Gedichtigtes, Stuttgart
          Beitrag zum Katalogbuch:  Obliteration, 1969
1988  NO!art-ANTHOLOGIE | Edition Hundertmark, Berlin - Köln
          (Umschlaggestaltung)

1978  NO!art-ANTHOLOGIE | Umschlagentwurf + NO!art-Logo, New York

NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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