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Malerei

NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

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NO!manipulation

 
Portrait Paolo Baratella

PAOLO BARATELLA, geboren 1935 in Bologna. Erste Malereien seit 1959. Engagierte sich schon früh für politische Themen. Beteiligte sich 1970 an der Wanderausstellung "Kunst und Politik" in Karlsruhe, Wuppertal, Frankfurt und Basel.  http://www.paolobaratella.it

2007  MILANO ANNI '60 | Spazio Annuncia, Mailand.
2003  NO!art IN BUCHENWALD | Boris Lurie, Geschriebigtes/Gedichtigtes,
          Stuttgart,
Beiträge:  23 OTTOBRE 1962  MERDA
2002  Arte Fiera | Bologna, Italien
          Instituto di Cultura Laurentianum, Mestre, Italien
1999  Anticiper le Printemps | Musée Bertrand, Châteauroux, Frankreich
1996  San Francisco State University, San Francisco, USA
1993  Zeichnungen und so weiter | Galerie Eva Poll, Berlin.
1986  Quadriennale, Rom, Italien
1984  Neue Gesellschaft für Bildende Künste, Berlin.
1976  Künstlerprogramm D.A.A.D., Berlin.
          Akademie der Künste, Berlin.
1975  Fremdarbeiter Situationen | Galerie Poll, Berlin.
1974  A.R.C.2, Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris.
1973  Galerie Poll, Berlin
          Mit Kamera, Pinsel und Spritzpistole, Kunsthalle, Recklinghausen.
1972  35. Biennale Venedig, Italien
1970  Kunst und Politik | Karlsruhe, Wuppertal, Frankfurt, Basel.

NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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